Budokai VfL-Löningen

Karate - Judo
Selbstverteidigung

Philosophie des Karate

Zen

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Dojokun

Die Dojokun sind Regeln, die dem Kämpfer das Voranschreiten auf seinem
Weg erleichtern sollen. Sie zeigen, daß im Karate nicht nur die Technik
zählt, sondern besonders Wert auf die innere Geisteshaltung gelegt wird.

  • Vervollkommene deinen Charakter
  • Übe Redlichkeit, Ehrlichkeit und Treue
  • Übe die richtige Geisteshaltung
  • Sei stets höflich, anständig und respektvoll
  • Zügle deine Kampfbereitschaft und deinen Übermut

Shoto Niju Kun

Funakoshi stellte außerdem für sein Dojo zwanzig weitere Regeln auf:

  • Karate beginnt und ended mit Respekt
  • Im Karate gibt es keinen ersten Angriff
  • Karate hilft zur Gerechtigkeit
  • Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.
  • Der Geist kommt vor der Technik
  • Befreie deinen Geist
  • Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit
  • Karate findet nicht nur im Dojo statt
  • Karate übt man ein Leben lang
  • Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen
  • Karate ist wie heißes Wasser, es kühlt ab wenn du es nicht ständig warm hälst
  • Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach wie man nicht verliert
  • Wandle dich abhängig vom Gegner
  • Der Kampf Treffen und nicht-getroffen-werden ab
  • Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor
  • Vor der Tür lauern eine Vielzahl von Feinden
  • Feste Stellungen gibt es für Anfänger, später bewegt man sich natürlich
  • Die Kata darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil
  • Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung
  • Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem

Zugegeben: das alles erscheint als ein ziemliches Sammelsurium und ist vielleicht nur vor dem kulturellen und geschichtlichen Hintergrund zu verstehen. Außerdem sind viele der Regeln natürlich selbstverständlich im Umgang miteinander und mit dem Begriff der Sportlichkeit schon abgehakt. Trotzdem geben sie einen guten Einblick in das, was den alten Meistern wichtig war.