Budokai VfL-Löningen

Karate - Judo
Selbstverteidigung

Begriff

Für das Karate gibt es ein Fülle von Beschreibungen und Erklärungen. Letztendlich muß jeder Karateka für sich selbst eine finden, die zu ihm selber passt. Diese Auffassung ändert sich mit dem Voranschreiten auf dem individuellem Weg, den ein Kämpfer geht. Der Trainer (Sensei) ist dabei nur eine Begleitperson, die Vorschläge und Anregungen für diesen Weg geben kann.

Hier einige Definitionen:

Das Wesen des Karate-Do ist nicht, in einem Kampf zu siegen. Karate-Do ist eine Kampfkunst, die den Charakter durch Training entwickelt.

Der Karateka soll jedes physischen und psychischen Hindernis überwinden können. Dies erreicht er durch das sogenannte Ki. Ziel des Trainings ist es, sich so weit zu entwickeln, daß man dieses Ki in jedem Moment abrufen kann. Durch diese Fähigkeit gelangt der Karateka zu einer besonderen inneren und äußeren Gelassenheit.

Karate Do ist eine Kampfkunst zur waffenlosen Selbstverteidigung, bei der der gesamte Körper trainiert wird. Er entwickelt dabei eine mit Waffen vergleichbare Schlagkraft, mit der ein unerwarteter Angriff abgewehrt werden kann.

Karate entwickelt den Körper durch besonders herausfordernde Bewegungen (Techniken). Karate ist so etwas, wie eine fernöstliche Gymnastik.

Auch ganz nett ist eine aus unserem Kindertraining:

"Da beim Karate, da machen die sowelche Tänze. Meine Mama macht das auch. Die nennt das aber Aerobic oder so. Manchmal schreien die dabei auch und tun so als würden die sich hauen. Tun die aber nicht wirklich, die schreien nur so."

Und hier eine etwas schlechtere Übersetzung:
Karate besteht aus den Silben: Kara (=leer) und Te (=Hand) bedeutet also "mit leerer Hand". Do wird übersetzt mit "Weg". "Karate-Do" bedeutet daher: "der Weg der leeren Hand".